20 Jahre Forschung fördern
Zukunft BAU schaut zurück und doch nach vorne
Anlässlich des 20. Jubiläums der Forschungsinitiative Zukunft Bau lud das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung am 17. und 18.9.2026 ins Futurium Berlin ein: zu einem gemeinsamen Blick zurück auf 20 erfolgreiche Jahre Bauforschung und zugleich doch auch nach vorne.
Der thematisch geclusterte Rückblick schaffte einen spannenden Einblick in die Trends der Bauforschung, der Blick nach vorne macht Hoffnung: Von Mehr zu Weniger. Von Innovation zu Transformation. Von Überregulierung zu mehr Mut und Produktivität.
Die Bauforschung blickt zurück auf Meilensteine wie ab 2006 Nachhaltiges Bauen, ab 2008 nachwachsende Rohstoffe, ab 2012 Regeln, Standards und Kosten, ab 2016 Klima- und ressourcenschonendes Bauen und ab 2020 KI und Automatisierung der Bauprozesse.
Mehr als 1.300 Forschungsvorhaben und rund 80 Modellvorhaben wurden seit 2006 auf den Weg gebracht. Das BBSR setzt das Innovationsprogramm Zukunft Bau im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) um. Es schafft belastbare Grundlagen für Politik und Praxis, gibt neuen Lösungen Raum und erprobt sie in der gebauten Wirklichkeit.
Für das BBSR ist Bauforschung ein Seismograf: Sie nimmt neue Entwicklungen früh auf und widmet sich Fragen, für die es noch keine fertigen Antworten gibt. Erfolgreich ist sie vor allem dann, wenn aus Erkenntnissen praxistaugliche Lösungen werden – und innovative Materialien, Verfahren und Bauweisen eines Tages selbstverständlich sind.
Aktuelle Themen und Forschungsprojekte fokussieren auf Bestand und Transformation, Automatisierung und Digitalisierung sowie Ressourcen.
Die Referenten umfassten einerseits die bekannten Namen, die man seit Beginn aus diesem Netzwerk kennt wie Thomas Auer, Elisabeth Endres, Natalie Essig, Hans-Dieter Hegner, Helga Kühnhenrich, Thomas Lützkendorf, Achim Menges, Stefan Winter, aber auch viele neue und hoffnungsvolle Forschende, moderiert von Eva Herrmann.
Danke an Zukunft Bau für die gelungene Veranstaltung und danke dafür, dass ich euch von Anfang an begleiten durfte.
Vielleicht ist dies ja auch für uns ein weiterer Impuls noch mutiger und konzentrierter auf Zukunftsthemen zu setzen und uns noch intensiver als bisher in interdisziplinären Teams mit den Fragen der Zukunft zu beschäftigen.

